Salina Die Insel Salina gehört zu den äolischen
Inseln. Das Eiland umfasst eine Fläche von 26,8Km² und beherbergt ca. 3000
Einwohner die in drei Gemeinden unterteilt sind, Santa Marina, Malfa und Leni.
Salina ist das alte Didyme (Zwilling),
ein Name, der von der Form der Insel abgeleitet wird, nämlich zwei durch einen
Sattel getrennte Erhebungen. Den jetzigen Namen leitet man von einem Sumpf an
der Küste ab, der früher als Salzgewinnungsbecken diente.
Der genannte Sumpf befindet sich an der Landzunge "Lingua" genannt,
hat eine Tiefe von wenigen Metern und eine Ausweitung von ca. 2 Hektar. Die
Landstreifen, die ihn umgeben, werden durch die starken Strömungen gebildet,
die den zwischen Salina und Lipari befindlichen Kanal durchfließen. Die Form
der Insel ist fast trapezartig und die Küste etwa 24 km lang. Unter den Inseln
des Archipels nimmt Salina sowohl in Bezug auf die Ausdehnung wie auf die
Einwohnerzahl die 2. Stelle ein. Sie ist dagegen an erster Stelle, was die
Fruchtbarkeit des Bodens anbelangt. Vom Gesichtspunkt der Verwaltung ist zu
bemerken, dass, während alle anderen Äolischen Inseln eine einzige
Stadtgemeinde bilden, nämlich Lipari, allein die Insel Salina 3 Gemeinden hat,
und zwar Santa Marina Salina, Malfa und Leni.
Das Dorfvon Santa Marina besitzt 874 Einwohner und befindet sich an
der Ostküste der Insel in einer malerischen Küstenlandschaft, bei einer Höhe
von 3 Metern über dem Meeresspiegel. Die Mittelmeerinsel spielte während des
äolianischen Neolithikum eine wichtige Rolle und man konnte hier diverse Funde
aus der Jungsteinzeit sowie Bronzezeit finden. In der hellenistischen und römischen
Epoche entwickelte sich Salina sehr gut, erst im Mittelalter durch die Invasion
der Araber ist das Eiland in Vergessenheit geraten und wurde nicht wie zuvor gefördert.
Salina Die Insel Salina gehört zu den äolischen
Inseln. Das Eiland umfasst eine Fläche von 26,8Km² und beherbergt ca. 3000
Einwohner die in drei Gemeinden unterteilt sind, Santa Marina, Malfa und Leni.
Salina ist das alte Didyme (Zwilling),
ein Name, der von der Form der Insel abgeleitet wird, nämlich zwei durch einen
Sattel getrennte Erhebungen. Den jetzigen Namen leitet man von einem Sumpf an
der Küste ab, der früher als Salzgewinnungsbecken diente.
Der genannte Sumpf befindet sich an der Landzunge "Lingua" genannt,
hat eine Tiefe von wenigen Metern und eine Ausweitung von ca. 2 Hektar. Die
Landstreifen, die ihn umgeben, werden durch die starken Strömungen gebildet,
die den zwischen Salina und Lipari befindlichen Kanal durchfließen. Die Form
der Insel ist fast trapezartig und die Küste etwa 24 km lang. Unter den Inseln
des Archipels nimmt Salina sowohl in Bezug auf die Ausdehnung wie auf die
Einwohnerzahl die 2. Stelle ein. Sie ist dagegen an erster Stelle, was die
Fruchtbarkeit des Bodens anbelangt. Vom Gesichtspunkt der Verwaltung ist zu
bemerken, dass, während alle anderen Äolischen Inseln eine einzige
Stadtgemeinde bilden, nämlich Lipari, allein die Insel Salina 3 Gemeinden hat,
und zwar Santa Marina Salina, Malfa und Leni.
Das Dorfvon Santa Marina besitzt 874 Einwohner und befindet sich an
der Ostküste der Insel in einer malerischen Küstenlandschaft, bei einer Höhe
von 3 Metern über dem Meeresspiegel. Die Mittelmeerinsel spielte während des
äolianischen Neolithikum eine wichtige Rolle und man konnte hier diverse Funde
aus der Jungsteinzeit sowie Bronzezeit finden. In der hellenistischen und römischen
Epoche entwickelte sich Salina sehr gut, erst im Mittelalter durch die Invasion
der Araber ist das Eiland in Vergessenheit geraten und wurde nicht wie zuvor gefördert.
DAL FILM "IL POSTINO" SPIAGGIA DI POLLARA STRAND VON M. TROISI
Morphologie und Geologie von Salina Salina besteht aus 6 inaktiven Vulkanen
die vor 13000 Jahren das letzte mal aktiv gewesen sind. Die zwei größten
Erhebungen sind erloschene Vulkankegel, die Fossa delle Felci mit 962 Metern und
die Fossa die Porri mit 860 Metern über dem Meeresspiegel. Die Insel besteht
aus zwei wichtigen Berggruppen - im Osten Monte Fossa delle Felci und Monte
Rivi, die durch einen Gebirgskamm miteinander verbunden sind; im Westen Monte
dei Porri - die durch einen Gebirgssattel verbunden sind, von dem sich im Norden
das Tal von Gavite bis nach Malfa hinunter erstreckt, im Süden, nach Rinella zu,
das Vallonazzo. Die Senkung Valdichiesa trennt, fast genau in der Mitte, die
beiden Erhebungen in Richtung N-S. Die Insel besteht aus drei geologischen
Hauptformationen: zwei aus dem Pläistozänzeitalter (mittleres Pläistozän)
und einem aus der Würmeiszeit.
Ein grolßer Krater, im Osten abgekantet, dessen oberen Teil der Berg dei Rivi
darstellt, kennzeichnet die erste dieser Formationen; der Berg Fossa delle
Felci, der sich später durch groáe Lavaspeiungen, Schlackenauswürfe,
Blasentuffund Brekzienablagerungen gebildet hat, die den größten Teil des südlichen
Hanges des Monte dei Rivi bedecken, stellt die zweite Formation dar. Der Krater
des Monte Fossa delle Felci hat einen Durchmesser von ca. 500 m und ist, wenn
auch teilweise erodiert, eine der wichtigsten Formen des ganzen Archipels; die
dritte Formation aus der Würmeiszeit besteht aus einem vulkanischen Kegel: dem
Monte dei Porri. Auf der westlichen Seite öffnet sich ein weiter Krater, der
nur teilweise erhalten ist und dessen Boden eine schiefe Ebene von 50 bis 100 m
bildet, auf der sich die Siedlung von Pollara befindet.
Wanderungauf
Insel Salina
Monte Fossa (962 m)
Fahrt mit dem Linienbus von Rinella zur Wallfahrtskirche
Madonna del Terzito im Hochtal von Valdichiesa (300 Höhenmeter gespart).
Unmittelbar hinter der Wallfahrtskirche beginnt der ca
zweistündige Aufstieg auf den Monte Fossa delle Felci, zuerst in steilen
Serpentinen, dann in flachen breiten Waldwegen
Früh morgens ist der Weg noch im Schatten von Kiefern und
Pinien. Im Gipfelbereich sehr schöner Farnbewuchs, grandioser
Blick auf den gegenüberliegenden Monte dei Porri, die Inseln Filicudi und
Alicudi und bei klarer Luft auch auf den Schneebedeckten Aetna auf Sizilien. Abstieg durch Rotkäppchens Märchenwald nach Santa Marina
Salina.
Der Weg ist sehr steil und anstrengend (ca 3 Stunden Gehzeit, fast 1000 Höhenmeter),
Stöcke zum Abstützen beim Abwärtsgehen nicht vergessen.
Pollara
Vor ca. 13000 explodierte mit unvorstellbarer Gewalt ein
Krater des Monte dei Porri und schuff ein grandioses Amphitheater.
Auf einem Plateau in 100 m Höhe liegt das verschlafene Dörfchen Polara. Hier
gibt es die besten Kapern der Welt, aber keinen Einkaufsladen, geschweige denn
ein Hotel - dafür aber kristallklares türkisblaues Wasser feiner tiefschwarzer
Lavasand kleines Riff mit bunten Fischen, ideal zum schnorcheln grandiose, vom
Wind geschliffene Felskulisse ein natürlicher Felsbogen aus Stein von
beachtlicher Größe
Am besten nimmt man die Fähre von Lipari nach S. Marina
Salina (Abfahrt in Lipari am Morgen ungefähr 9,00 Uhr, Rückfahrt ungefähr
16.45 Uhr), dann den Linienbus über Malfa nach Polara.
Auf Salina werden Kapern und
Malvasia -Trauben angebaut und exportiert. Der Malvasia-Wein ist eher ein
likörähnliches Getränk und sehr süß. Als Aperitif durchaus akzeptabel, aber
als Tischwein eher nicht zu empfehlen. Diese Rebsorte wird nur auf Salina und
Lipari kultiviert und vermarktet.
Wunderschön anzusehen sind die Blòten
der Kapern. Ende Mai wird mit der Ernte begonnen. Sie werden von Hand
gepflόckt und in
Meersalz eingelegt. Nach etwa einem Monat kommen sie in den Handel bzw.
auf den Tisch. Es gibt kaum ein Gericht auf den Inseln, das ohne Kapern
daherkommt.