Panarea eine sehr
malerische Insel ist eine der bezauberndsten der Inselgruppe. Diese Insel ist
die kleinste aller Inseln, klein aber fein: in den Sommermonaten (Juli -
September) residieren hier die Reichen und Schönen aus Norditalien. Die recht
Hohe Einwohnerzahl rührt daher das einige reiche Industrielle Italiener die
Insel für sich entdeckt haben. Auch einige Politiker haben in Folge dessen die
Grundstückspreise ins astronomische steigen lassen. Die Yachten ankern im Hafen,
die Hauser sind für ein paar Wochen bewohnt. Zum Unmut der Einheimischen, die
für den Rest des Jahres auf einer "Geisterinsel" leben müssen - und die Hauser
der High Society pflegen dürfen. In den anderen Monaten ist es ruhig auf der
Insel, ideal fόr
Wandertouristen. Es ist sehr grün überall, es gibt spektakuläre Wege auf alten
Wirtschaftspfaden und tolle Ausblicke, dazu eine bronzezeitliche Siedlung und
einen schönen Sandstrand.
Insel Panarea
Die Insel Panareabesitzt
eine Fläche von 3,4 Km² auf der ca. 400 Einwohner leben. Die Wohnhäuser
gruppieren sich um 3 Stadtviertel: Iditella, San Pietro und Drauto.
Der höchste Gipfel Panareas wird Pizzo del Corvo genannt (420 m), und fällt
nach Osten in Terrassen ab, die mit Getreide angebaut und durch gigantische Öldäume
eingefasst sind. Auf dieser Seite der Insel heben sich die Felsenkämme von
Pizzo Falcone und Pizzo Castello hervor. Im Westen haben die Abhänge wilde
Felsspitzen und felsige, grünbeef leckte Wände.
Der westliche Teil der Eilandes ist kaum bewohnt und der östliche Teil entlang
der gesamten Küste ist recht stark besiedelt. Bezeichnet man Panarea auch als
Archipel im Archipel da sich östlich der Insel die kleinen Vulkaninseln
befinden. Diese sind Oberflächlich gesehen nicht miteinander verbunden besitzen
jedoch unter dem Meeresspiegel einen gemeinsamen Ursprung. Panarea und diesekleine Inseln (Basiluzzo, Dattilo, Lisca Bianca, Bottaro, Lisca Nera,
Spinazzola, Panarelli und Formiche) sind Teile derselben vulkanischen Gesamtheit:
sie sind Reste von speienden Zentren, die auf der einzigen morphologischen
Einheit, einem Unterseevulkan entstanden.
Die Bildung dieser Insel, der ältesten der Äolischen
Inselgruppe, ist von Keller dem Sizilianischen und von Pichler dem
Milazzianischen zugeschrieben. Im aufgetauchten Teil gibt es einen Stratovulkan,
von dem heute nur noch der östliche Teil besteht; an den Seiten entstanden später
Nebenkrater in Form von Quellkuppen. Die Insel besteht aus einer großen
Anhäufung von Andesit-Gestein, das sich älterem Riolit-Gestein in Säulenform
überlagert hat, wie am nördlichen Ende der Insel, Calcara genannt, zu sehen
ist und auch an der südlichen Spitze, Milazzese genannt.
Die bewohnte Gegend ist sehr malerisch auf den östlichen Flankenyerteit, mit
ihren weißen Häuschen in Ölbäumen und riesigen Felsen eingefasst
Wandern
auf Panarea:
Das Straßennetz zieht sich die gesamte Ostküste entlang
und verbindet die kleinen Ortschaften miteinander. Im Westlichen Teil ist die
Landschaft nur durch Trekkingtouren zu erkunden und bietet einen schönen
Einblick in die natürliche Welt dieser reizvollen Südseeinsel vor der Nordküste
Siziliens.
-Von S.Pietro wandert man durch den Ortsteil Drauto in ca
1 Std. vorbei an dem traumhaft schönen Strand Caletta dei Zimmari zum Capo
Milazzese (archäologischen Gebiet, wegen des bekannten Ortes aus dem 14.
Jahrhundert vor Ch. Auf einem Plateau stehen noch die Grundmauern einer Siedlung
aus der Bronzezeit.
-Cala Junco: Ein imposanter Naturhafen mit kristallklarem Wasser bietet einigen
Segeljachten der Superreichen Schutz.
-Pizzo del Corvo (420 m) mit einer wunderbaren Aussicht
auf fast alle Nachbarinseln
Baden und Strände
Die Insel besitzt einige schöne Badestrände die zum Teil
nur mit einem Boot erreicht werden können. Die Bucht von Cala Junco und die
Bucht von Zimmari sind die einzigen zwei Strände die man auch vom Festland
erreichen kann, jedoch sind diese im Sommer absolut überfüllt. Das schöne
klare Wasser besitzt dort türkis bis dunkelblaue Stellen die wirklich einladend
sind.
Fährt man mit dem Boot um die Insel, so folgt vor unserem
erstauntem Blick eine Reihe von sonderbaren Ausblicken: Enorme, abgerundete oder
prismatisch geformte Felsblöcke, vereinzelt im Meer stehend, Felsenriffe mit
hohen Spitzen und herrliche Buchten wie die von Cala Junco.